Link zum Blog Bienengesundheit

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10.7.2018

Am Freitag den 27.7.2018 findet auf dem Bienenstand von unserem Imkerfreund Karl-Heinz Dietze der geplante Workshop zu den Themen Varroakontrolle, Varroabehandlung sowie die imkerlichen Tätigkeiten für Ende Juli statt.

Es werden mehrere Methoden der Varroakontrolle gezeigt und durchgeführt. Bei der Puderzuckermethode wird z.B. aufgezeigt, daß die genaue VarroaKontrolle ein unbedingtes MUSS im imkerlichen Alltag ist und jetzt unbedingt genau durchgeführt werden muss. Wir benötigen ja starke Völker für die Überwinterung!

Mit Hilfe der Puderzuckerkontrolle werden die Völker bestimmt, bei denen ein erhöhter Varroabefall festzustellen ist. Es wird dann der 1. Behandlungsschritt eingeleitet.

  1. Schritt :Bei allen  Völkern des Standes wird die Behandlung mit Ameisensäure 60% (Nassenheider Verdunster Professional) eingeleitet. Laufende Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung.
  2. Schritt Auffütterungsmaßnahme nach der 1. Behandlung, Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung
  3. Schritt 2. Behandlung mit Ameisensäure 60% (Nassenheider Verdunster Professional), Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung
  4. Schritt Identifikation jener Völker, bei denen der Befallsdruck noch zu hoch ist ( Puderzuckerkontrolle!) und weitere Behandlungsschritte im September einleiten.
  5. Schritt Winterbehandlung mit Oxalsäure ( Träufelmethode)

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10.6.2017 Informationen

Monatsbetrachtung von Dr. Gerhard Liebig "Milben zählen lohnt sich"

Monatsbetrachtung von Frau Pia Aumeier mit Hinweisen zur Varroa

 

Vorbildliche Unterstützung der Imker in Österreich und der Schweiz!  LINK

Verwendung von Apitraz Link zum LWG Bayern

http://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/bienen/dateien/varroakonzept_bayern_2._druckversion__kob.pdf

https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/104406#jfmulticontent_c201003-1

http://www.imkerinnen.at/?Fachwissen:Praxisberichte:Varroabek%E4mpfung

http://www.neurobiologie.fu-berlin.de/menzel/Pub_AGmenzel/RademacherHarz_2006_ADIZ_Oxals%C3%A4ure.pdf

Stand und Perspektiven der alternativen Varroabekämpfung ( LINK zu Immelieb.de), ist aber von 2002

Monatsbetrachtung Dezember von Dr. Gerhard Liebig "Milben zählen lohnt sich"

Monatsbetrachtung von Frau Pia Aumeier mit Hinweisen zur Varroa

http://www.tsk-sachsen.de/index.php/bienengesundheit/69-veroeffentlichungen/308-veranstaltungsnachlese-treffpunkt-bienengesundheit-2016

http://varroamilbe.de/

http://www.spektrum.de/news/varroamilbe-dem-bienenparasit-den-sex-vermasseln/1321988

http://www.resistantbees.com/index.html

http://www.swr.de/swrinfo/bienensauna-gegen-varroa-milbe-bienen-moegens-heiss/-/id=7612/did=17805546/nid=7612/2w85lp/

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/12025/1/Schneider_Verena.pdf

 http://www.varroa-sound.de/

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12.3.2018

Am 12.3.2018 trifft sich die Arbeitsgruppe Bienengesundheit / Bienenzucht, um den Fahrplan für 2018 festzulegen.

Beraten werden die geeigneten Maßnahmen für die Bienengesundheit in 2018 anhand der Ergebnisse und Aufzeichnungen aus 2017. Schon jetzt kann die Arbeitsgruppe mit sehr guten Überwinterungsergebnissen im Winter 2017/2018 aufgrund der konsequent duchgeführten Maßnahmen aufwarten.

Weiters werden für die anstehenden Zuchtmaßnahmen die erforderlichen Schritte eingeleitet. 

mfg. W. Gusel

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12.1.2018

Bienen-Parasit:
Forscher entdecken Medikament gegen Varroa-Milbe  [12.01.18] LINK zur Unversität Hohenheim
Lithiumchlorid verspricht Durchbruch im Kampf gegen gefährlichen Bienen-Parasiten / Veröffentlichung in international renommierter Fachzeitschrift „Scientific Report“

 

„Scientific Report“, www.nature.com/articles/s41598-017-19137-5.

 

Bevor der Wirkstoff nun als Medikament für Bienen auf den Markt kommen kann, sind dennoch weitere Tests nötig, um die beste Dosierung zu bestimmen und Nebenwirkungen für Bienen und Anwender sowie das Risiko von Rückständen auszuschließen. Dazu sei man aktuell mit Unternehmen im Gespräch, die diese Entwicklung weiterführen wollen.

 

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6.1.2018

Am 6.1.2018 fand der Workshop der Arbeitsgruppe Bienengesundheit bei unserem Imkerfreund Karl-Heinz Dietze am Sonnabend den 6.1.2018 um 14 Uhr statt. Es wurden mehrere Vorträge zum aktuellen Stand der Varroabehandlung, der Bienenzucht und der Königinnenzucht gezeigt und rege diskutiert.

Agenda:

-Ergebnisse der Arbeitsgruppe Bienengesundheit für das Jahr 2017

-Präsentation "Arbeiten an den Völkern"

-Besprechung der erforderlichen Winterarbeit/ Tätigkeiten für das gemeinsame Zuchtprogramm in 2018. Gründung einer "Arbeitsgruppe Toleranzzucht"-Festlegung der Ziele.

-Erstellen einer Arbeitsunterlage für die erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen und Arbeitsaufteilung

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19.12.2017

Nach intensiver Betreuung und 2 - facher Varroabehandlung mit Ameisensäure wurden meine Bienenvölker auf Dadant am 18.12.2017 mit Oxalsäure behandelt. Die Außentemperatur und das Wetter waren Ideal für die Träufelbehandlung.

Alle Völker sind noch am Leben und es ist nur geringer Varroafall zu erkennen. Diese letzte Behandlung soll den Befallsdruck durch die Varroamie so senken, dass die Völker ausreichend kräftig durch den Winter kommen.

Als nächte Maßnahme ist im Februar auf ausreichen Futter zu kontrollieren, auch dass dieses Futter für die Bienen erreichbar ist. (W. Gusel)

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21.10.2017

Der Workshop der "Arbeitsgruppe Bienengesundheit" fand am Mittwoch den 18.10.2017 um 16 Uhr statt. Thema "Aktuelle Varroakontrolle und Behandlung".   Unser Imkerfreund Karl-Heinz Dietze lud alle Interessierten Vereinsmitglieder auf seinen Bienenstand ein.

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1.10.2017

Zwischenergebnis der Varroabehandlung im September 

  1. Schritt im August: Bei allen  Völkern des Standes wurde die Behandlung mit Ameisensäure 60% (Nassenheider Verdunster Professional) eingeleitet. Laufende Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung.
  2. Schritt Auffütterungsmaßnahme nach der 1. Behandlung, Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung
  3. Schritt im September: 2. Behandlung mit Ameisensäure 60% (Nassenheider Verdunster Professional), Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung
  4. Schritt Identifikation jener Völker, bei denen der Befallsdruck noch zu hoch ist (mit Varrouaschublade)   und weitere Behandlungsschritte im September einleiten.

Nach Kontrolle der Varroaschubladen gibt es jetzt noch vereinzelt Völker, bei denen der Varroafall zu hoch ist  -  also mehr als eine Milbe am Tag ! -

Hier muss nochmals kontrolliert und nachbehandelt werden, dies erlaubt die derzeit warme Witterung mit Ameisensäure.

Dies ist auch der Inhalt des nächsten Workshops am 18.10.2017 bei unserem Züchter und Imkerfreund K.H. Dietze.

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Informationsfilm ..Bienensterben ( LINK)

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20.8.2017

Nur eine gemeinsame Strategie und ein gemeinsames Vorgehen der Imker bring Erfolg gegen die Varroa Milbe (LINK Film)

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2.8.2017

Am Dienstag den 2.8.2017 fand auf dem Bienenstand von Imkerfreund Wolfgang Gusel der Workshop Varroakontrolle und Behandlung statt.

Mit Hilfe der Puderzuckerkontrolle wurden die Völker bestimmt, bei denen ein erhöhter Varroabefall festzustellen war. Es wurde dann der 1. Behandlungsschritt eingeleitet.

  1. Schritt :Bei allen  Völkern des Standes wurde die Behandlung mit Ameisensäure 60% (Nassenheider Verdunster Professional) eingeleitet. Laufende Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung.
  2. Schritt Auffütterungsmaßnahme nach der 1. Behandlung, Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung
  3. Schritt 2. Behandlung mit Ameisensäure 60% (Nassenheider Verdunster Professional), Kontrolle des Varroafalls und Aufzeichnung
  4. Schritt Identifikation jener Völker, bei denen der Befallsdruck noch zu hoch ist ( Puderzuckerkontrolle!) und weitere Behandlungsschritte im September einleiten.
  5. Schritt Winterbehandlung mit Oxalsäure ( Träufelmethode)

 

Durch diese Maßnahmen ist es wahrscheinlicher, dass die Völker mit einem geringerem Varroa - Befallsdruck Gesund durch den Winter kommen.

W.Gusel, Redaktion

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14.7.2017

Am Freitag fand auf dem Bienenstand von unserem Imkerfreund Karl-Heinz Dietze der geplante Workshop zu den Themen Varroakontrolle, Varroabehandlung, Königinnenzucht, Ablegerbildung sowie die imkerlichen Tätigkeiten für Ende Juli statt.

Es wurden mehrere Methoden der Varroakontrolle gezeigt und durchgeführt. Bei der Puderzuckermethode wurde uns allen wieder aufgezeigt, daß die genaue VarroaKontrolle ein unbedingtes MUSS im imkerlichen Alltag ist und jetzt unbedingt genau durchgeführt werden muss. Wir benötigen ja starke Völker für die Überwinterung!

 

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8.5.2017

Nächster Termin am 30.5.2017 um 16 Uhr geplant, bitte zur Vereinsversammlung am 29.5. anmelden!

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Zugelassene Mittel gegen Varoose

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Der 1. Workshop betreffend Bienengesundheit "Varroakonzepte" wurde am 31.3.2017 mit 12 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt.

Das Hauptthema war die  Völkerverluste im Winter 2016/2017 durch die Varroa.

Einigkeit bestand darüber, die erheblichen Völkerverluste auszugleichen und die Bienenvölker wieder aufzubauen.

Vereinbart wurde eine konsequente Umsetzung von Varroabehandlungskonzepten.

Anfang Mai geht es dann los direkt am Bienenstand  mit Gemülldiagnosen etc., Bienengesundheit, Schwarmverhinderung usw.

Wer jetzt schon aufmerksam die Varroa kontrolliert, wird feststellen, dass erhebliche Unterschiede im Befall da sind.

Wöchentlich wird ab sofort der Befallsgrad ermittelt, wie am 31.03.17 besprochen.

Ein Erhebungsbogen wird in kürze auf der Seite Bienengesundheit zur Erfassung bereitgestellt.

Wir bitte alle Imker, an der "Online Befragung des Deutschen Imkerbundes bezüglich Völkerverluste im Winter 2016/2017" teilzunehmen.

Nur durch die aktive Teilnahme kann eine genaue Erhebung durchgeführt werden.

Im weiteren Verlauf werden im Mai auf dieser Webseite die nächsten Workshoptermine bekann gegeben.

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Weitere Termine:

-Workshop für Jungimker Monat Mai  - Schwarmverhinderung

-Workshop allgemein für jung und alt im Juni - Zucht und Erfahrungsautausch

-ab Juli Workshop - hohe Bienenverluste müssen nicht sein durch Varroa. Umsetzung der erworbenen Kenntnisse zur Varroabekämpfung

 

 Wir werden Sie  rechtzeitig in den News über die Termine informieren.

Anbei einige nützliche Links, welche in unsere Diskussion zur besseren "Bienengesundheit" mit einfließen sollten!

Wir sollten ALLE unseren Erfahrungsschatz nutzen, welchen wir durch die intensive Beobachtung unserer Bienenvölker erworben haben. Daher sollten wir auch alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, unseren Bienenvölkern Unterstützung zu bieten. Das Thema Varroa - Milbe ist ja umfänglich auf vielen Medien genau beschrieben und es gibt hiefür auch eine ausreichende und erschöpfende Literatur sowie Anleitungen zur Bekämpfung- die Forschung drängt uns ja auch dahin.. Dieses Problem werden wir nach genauester Anleitung und Durchführung auch hinlänglich eindämmen können, um ein weitgehendes  Überleben unserer Völker zu ermöglichen.

Anders sieht es allerdings leider mit anderen Faktoren aus, welchen unsere Bienen ausgesetzt sind. Amerikanische Wissenschaftler haben z.B. eine Synergiewirkung von Nosemabefall und dem Neonicotinoid Imidachloprid nachgewiesen. Auch kleinste, nicht mehr messbare Dosen des Insektengiftes wirkten noch die Krankheit fördernd. Das bedeutet, dass diese Insektengifte unsere Bienen subletal schädigen.

Hier müssen wir viel stärker mit Institutionen zusammenarbeiten und gemeinsam Wege finden, welche diese Gefahren auch sehen und uns unterstützen.

Imkerseite des Umweltbund Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V. --- LINK

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Sehr gute Stellungnahme des Imkerhofes Salzburg:

(Copyrigth) Geschrieben von Matthias Fink, Imkerhof Salzburg   http://www.imkerhof-salzburg.at/

Liebe Imkerinnen und Imker ! 

Wir alle kennen das, da gibt es erfahrene Imkerkollegen die ihr Leben lang mit Bienen gearbeitet haben und nun resignierend den Smoker beiseite stellen um die Imkerei an den Nagel zu hängen. Nicht weil sie zu  alt geworden sind, sondern weil Ihnen das Imkern in mehrfacher Hinsicht zu aufwendig geworden ist.Auf der anderen Seite erleben wir genau das Gegenteil, ein regelrechter „Run „ auf die Imkerei hat eingesetzt. Noch nie war der Zulauf und das Interesse so groß wie in den letzten Jahren. Die Bedeutung der Bienen und die Wichtigkeit ihres Schutzes ist sehr vielen bewusst geworden. Über weite Strecken wurde die  Diskussion der vergangenen Jahre oft sehr emotional geführt. Diese hat in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Biene und Umwelt geschärft.

Manche Medien vermitteln jedoch den Eindruck, wie einfach doch Imkern eigentlich ist, vor allem ist dazu auch der Absatz von Honig eine Sache um die sich ein Imker auf Grund der immensen Nachfrage nach heimischem Honig ja überhaupt nicht zu sorgen braucht. Jeder kann an jedem Ort  Bienenvölker aufstellen, diese sogar auch noch vermieten, ja die besten Plätze scheinen dazu noch die Dächer in den Städten zu sein, weil draußen auf dem Land die Bauern ohnehin bereits alles vergiftet haben.  Man braucht dazu nur einen Kurs besuchen, ein bisserl Ausrüstung und schon stürzt man sich  ins Abenteuer Natur pur. Diese Aufhänger bedürfen natürlich einer gewissen Richtigstellung. Grundsätzlich möchte ich diesen positiven Trend zur Imkerei ja begrüßen, sehr sogar, aber wir Älteren welche die Bienenhaltung noch vor dem Einfall der Varroamilbe  erlebt haben, können die neuzeitliche Einstellung relativieren. Wir wissen aus eigenen Erfahrungen, dass die Imkerei noch niemals mit einem so großen Einsatz wie heute betrieben werden musste. Sei es auf Grund des wesentlich erhöhten notwendigen Fachwissens, des körperlichen oder auch des finanziellen Einsatzes. Auch den Zeitaufwand unterschätzt mancher Neueinsteiger allzu oft.

Der Parasit hat uns die Imkerei regelrecht auf den Kopf gestellt, trotz heute vieler Möglichkeiten einer regulären, legalen  Bekämpfung in der Milbenregulation haben wir eigentlich keine wirklich großen Fortschritte gemacht. Eine Ausrottung des Parasiten ist nach wie vor aussichtlos, ja sogar in der Wahl der Mittel und Methoden stoßen wir an Grenzen die uns zwar das Imkern ermöglichen, aber um den Preis einer ganzjährigen Betreuung der Bienen, ein enormer Zeitaufwand fordert den ganzen Imker bzw. Imkerin. Bienenhaltung bedeutet heute Tierhaltung mit durchgehend ganzjährigen Pflegemaßnahmen, selbst im Winter. Viele, auch Politiker, reden davon, wie wichtig die Bienenhaltung für Natur und Umwelt ist. Die nützlichen Insekten sind ja auch unsere ersten Umweltanzeiger. Niemand spricht aber davon wie aufwendig die Imkerei heute betrieben werden muss um erfolgreich überleben zu können. Wir Imker kämpfen mit  Völkerverlusten und Missernten, wir kämpfen mit der Klimaerwärmung und der Umwelt. Dazu kommt das Dauerthema Varroamilben in Verbindung mit  Viruserkrankungen.

Wir kämpfen mit Blütenmangel in den ausgeräumten Landschaften und damit verbunden Vitalitätsverlust bei Bienen und Königinnen. Das schöne Hobby macht uns mittlerweile zu großen Idealisten, denn Geld kann man sich heute woanders leichter verdienen. Ein Dank gilt den Landwirten die uns, wohlwissend um die Wichtigkeit, unsere Bienenvölker aufstellen lassen. Solange man diesen Dienst mit Honig abgelten kann, ist das eine positive Sache im Dienste der Umwelt. Als Imker sind wir Teil der Landwirtschaft. Unsere Arbeit und die Leistung unserer Bienen sind unmittelbar von den Auswirkungen der landwirtschaftlichen Kultur abhängig. Oft sind aber Voraussetzungen und Ziele ganz unterschiedlich. Hier ist ein gegenseitig aufeinander zugehen notwendig. Solange wir alle nicht bereit sind, mehr Geld für landwirtschaftliche Produkte zu zahlen, bin ich der Meinung, wird der Zwang zu immer größeren Produktionsflächen und damit weiterer Rationalisierung in der Landwirtschaft nicht aufhören.

Gesellschaftskritisch könnte man sagen, die konsumverwöhnte Wohlstandsgesellschaft erzieht Egoisten, denen der Weitblick schon lange fehlt. Lebensmittel wachsen nicht im Supermarkt. Gerade in dieser Hinsicht hat das Bienensterben viele aufgerüttelt, die Aufmerksamkeit auf blühende Pflanzen gelenkt. In dieser Hinsicht wäre es auch eine Gelegenheit für unsere Bauern, das positive Image der Landwirtschaft zu verstärken, für heimische Produkte aus heimischer Landwirtschaft, in Verbindung mit der Imkerei im Lande. Bienenprodukte ergänzen hervorragend die Palette der bäuerlichen Erzeuger, sie haben bewiesenermaßen auch Heileffekte für den menschlichen Organismus. Imkerei und landwirtschaftlicher Pflanzenbau haben auch viele Gemeinsamkeiten. Vor allem machen uns die fehlenden Winter zunehmend Probleme. Rücksichtnahme in gegenseitiger Partnerschaft halte ich daher für sehr wichtig.

Vielleicht  kann der positive Trend in die Imkerei erhalten bleiben und damit verhindert werden, dass auch Neueinsteiger in die Imkerei nach kurzer Zeit frustriert wieder das Handtuch werfen.

Alles  Gute für 2017 IM Matthias Fink (Copyrigth Geschrieben von Matthias Fink, Imkerhof Salzburg)