Jedes Jahr sterben weltweit millionen Völker an den Folgen der Varroa Milbe. Die Parasit-Wirt-Beziehung ist gestört, da unsere Honigbiene nicht mit dem eingeschleppten Schädling umgehen kann.

Die Lösung ist (leider noch nicht so) nahe

Bereits im Jahr 2000 konnte an Honigbienen beobachtet werden, dass sie die Milbe in den verdeckelten Zellen erkennt und heraus holt. Dieser Vorgang heisst "Varroa Sensitive Hygiene" kurz VSH. Paul Jungels, Bienenzüchter aus Luxemburg, konnte als erster in Europa Völker selektieren, die ein 100% VSH-Verhalten zeigen. Diesen Völkern kann mein Waben voll mit Varroa-Milben zuhängen, diese werden in wenigen Tagen ausgeräumt.

Die Problematik - Mehrfachbegattung der Königinnen

Nur eines von 1'000 Völkern zeigt Anzeichen dieses VSH Verhaltens. Zieht man von so einem Volk Königinnen nach, geht diese Fähigkeit spätestens auf dem Hochzeitsflug mit der Begattung von circa 20 verschiedenen Drohnen wieder verloren.

Die Lösung - dokumentierte Suche durch künstliche Besamung

Um zu überprüfen ob die Arbeitsbienen dieses VSH Verhalten in sich haben, dürfen diese nur eine Mutter und einen Vater haben. Mit anderen Worten, der Züchter besamt die Königin lediglich mit dem Sperma EINES Drohnen. Zeigt ein Volk besonders gute Werte kann auf das Vater- und Muttervolk zurück gegriffen werden.

Der 3-Punkte Plan

1. Suche Als erstes müssen einzelne Völker mit der VSH Fähigkeit gefunden werden.

2. Festigung Nun werden viele Kreuzungen ausprobiert, getestet und dann weiter vermehrt.

3. Verbreitung In ausgesuchten belegstationen werden die VSH - Völker  zur Begattung aufgestellt. Durch die natürliche Paarung erlernen auch andere Völker das Ausräumen der Varroa-Milbe.

 

Interessierte aus dem Erzgebirgsraum / Dresden können sich gern melden. 

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