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Bienengesundheit

Bienengesundheit ist ein Thema, dass immer mehr an Bedeutung zunimmt und nicht nur uns Imker betrifft. Die Bienen sind ein wichtiger Indikator unserer Natur und Heimat, die schnell auf jegliche Veränderung der Umwelt reagieren. Nur wenn die Probleme den Züchtern und den Ortsvereinen bekannt sind, kann reagiert werden. Wir sehe die Bienengesundheit als Hauptaufgabe an und bitte alle Imker, uns darin zu unterstützen. Ich werde immer ein offenes Ohr haben und jeden nach besten Kräften unterstützen. Neben unserem ewigen Thema, der Varroose, ist zurzeit die Amerikanische Faulbrut in einigen Regionen von Bedeutung. Hierzu möchte ich auf die Veröffentlichung des Fachzentrums Bienen an der LWG über die Amerikanische Faulbrut hinweisen. Dort finden Sie auch die derzeit bestehenden Sperrbezirke, die im TierseuchenInformationsSystem (TSIS) (leider nicht immer aktuell!) gespeichert. sind.. Bitte informieren Sie sich vor der Wanderung mit Bienen immer über bestehende Sperrbezirke beim Veterinäramt vor Ort und denken Sie an das gültige Gesundheitszeugnis! Hygiene am Bienenstand Es geht hierbei nicht nur um die Sauberkeit am Bienenstand, was für jeden Imker doch ganz selbstverständlich ist, sondern auch um die ständige Erneuerung von Beuten. Auch die Umstellung auf zeitgemäße Beuten ist wichtig. Beuten mit Gitterboden bieten nicht nur sehr viele Vorteile, sondern lassen vor allem über das Gemüll immer aktuelle Rückschlüsse auf unser Bienenvolk zu. Denken Sie daran, unsere Bienenkästen leben nicht ewig. Ein stetiger Austausch ist wichtig.

Bienenzucht

Liebe Imkerinnen und Imker, Züchten bedeutet selektieren = auslesen ! Die natürliche Selektion hat vor über 50 Mil. Jahren die Natur übernommen. Seit der Mensch mit den Bienen umgeht und sie als Honig- und Wachslieferant hält (betreut), muss er diese Rolle übernehmen. Bei der künstlichen Selektion wird durch den Züchter / Imker eine gelenkte Auslese entsprechend seiner Zuchtziele vorgenommen. Unsere Zielvorstellung ist: Der Bien muss schwarmträge, sanftmütig, widerstandskräftig gegen Krankheiten, entwicklungsfreudig, wabenstetig, rasserein (wenn man im Rahmen einer Rasse züchten will), viel Honig sammeln und viel Brut aufziehen. Um sich gegen andere Rassen abzugrenzen, muss der Züchter sich entsprechend der Rasse, die er betreuen will, bestimmten Zuchtrichtlinien unterwerfen. In Sachsen die Apis melifera carnica als Rasse bevorzugt, weil sie die oben geforderten Bedingungen am ehesten erfüllt. Seit einiger Zeit sind noch die Buckfast, eine Kunstrasse aus England, die in ihrer reinen und ursprünglichen Form der Carnica sehr ähnlich war und die Apis melifera melifera (die hier in Deutschland ursprünglich vorgekommen ist), hinzugekommen. Voraussetzung für erfolgreiche Zuchtarbeit ist: Reines Ausgangsmaterial Sichere Belegstellen und zuverlässige Besamungsstationen Zuchtauslese nach Volkseigenschaften = Leistungsprüfung Einheitliche beliebig erweiterbare Beute Ein einheitliches Bewertungssystem Zur Feststellung der Rassezugehörigkeit ein einheitliches Körsystem Zuchtziel Nr.1 aber ist heute die varroatolerante Biene! Wir freuen uns über jegliche konstruktive Zusammenarbeit, um unseren obigen Zielen näherzukommen.

Programm

Unser Programm für 2019 - Die einzelnen Termine werden rechtzeitig unter "Neueste Beiträge " bekanntgegeben. -Neujahrsworkshop am 5.1.2019 mit Vorträgen zum Mitteldeutscher Imkertag und der Bienengesundheit -Mitte Februar Workshop zur Wachs und Mittelwandherstellung, verschiedene Methoden zur Herstellung werden besprochen und ausprobiert -Beschaffung des notwendigen Zuchtstoffes von gekörten Völkern -Nachzucht von eigener Zucht, Erstellung Drohnenvölker -Füllen von EWK`s bis zur Aufstellung auf den Belegstellen -Workshop mit Züchterkollegen / Künstliche Besamung von Königinnen -Workshop - Arbeiten mit Mini Plus System -Bewertung der neuen Weiseln/ Erstellung von Besamungsmaterial aus dem gezüchteten Drohnenmaterial -Zuchtbuch Führung und Bewertung der Prüfvölker -Schwarmverhinderung und Völkerführung Workshop für Jung und Alt -Bienengesundheit, Wabenerneuerung und allgemeine Hygiene -Vereinsübergreifendes Treffen von Bienenzüchtern - Abstimmung der Aktivitäten -Einweiseln von hochwertigen Königinnen -Workshop Bestimmung der Varrobelastung und die Ermittlung der Schadschwelle -Behandeln der Völker und den Behandlungserfolg überprüfen -Erstellung von Prüfvölkern -September - Bestimmung der Varroabelastung vor der Einwinterung, gegebenenfalls Gegenmaßnahmen durchführen -Oktober - Ermittlung der Varroabelastung - Der Milbenbefall sollte jetzt 'unter 1' liegen oder unter 5% -Großer Waschtag zum Ende das Jahres, Komplette Reinigung des Equipments -Extra Workshop für Jungimker -Jahresabschluss und Weihnachtsfeier