Winterbehandlung:

Aufgrund der Fröste in den Vorwochen ist davon auszugehen, dass ab Mitte Dezember die Völker keine bzw. nur geringe Mengen an Brut haben und somit ein günstiger Termin für die Winterbehandlung gegeben sein dürfte. Suchen Sie sich einen möglichst kalten Tag für die Behandlung aus und behandeln Sie möglichst morgens, wenn die Völker noch eng sitzen. Zur Behandlung von Honigbienenvölkern dürfen ausschließlich die hierfür in Deutschland zugelassenen Tierarzneimittel angewendet werden. Die Bienen vertragen nur eine einmalige Beträufelung mit Oxalsäure. Temperaturen um den Gefrierpunkt oder leicht darunter sind dazu am besten geeignet. Je enger die Völker in der Wintertraube sitzen, desto besser ist der Behandlungserfolg. Das Träufeln muss dabei auf und in die Wintertraube erfolgen. Bei einräumigen Völkern ist der Bienensitz gut erkennbar, und es kann einfach in die Wabengassen auf die Bienen geträufelt werden.

Varroa:

Kontrollieren Sie nochmals den natürlichen Milbenfall! Problemvölker lassen sich so entdecken!

Futter:

Kontrollieren Sie nochmals die Futtervorräte und füttern Sie ggf. noch nach, solange es die Witterung zulässt. Einzargige Völker sollten 15kg (8 volle Futterwaben), zweizargige Völker ca. 20 kg (= 12 volle Futterwaben) an Vorräten haben.

Winterverluste:

Kann man im Dezember schon erkennen. Die Erfahrung lautet: Ein Volk, das im Advent noch da ist, lebt auch noch im April. Haben Sie mehrere Schwächlinge, die nur auf drei Waben sitzen, dann legen sie diese jetzt zusammen. Dabei ist die Störung, einschließlich eines Transportes von einem Stand zum anderen, in Kauf zu nehmen.

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